Abnehmen durch Selbsthypnose

Abnehmen durch Selbsthypnose? Haben Sie auch schon einmal versucht Gewicht zu verlieren? Haben Sie Diäten ausprobiert? Vielleicht haben Sie sich ja auch zu Silvester fest vorgenommen, dass es im nächsten Jahr endlich klappt (und Silvester rückt näher). Sie sind hier bei einem Blog zum Thema Selbsthypnose. Da passt es doch prima, dass wir in diesem Artikel genau darüber reden. Wie funktioniert abnehmen durch Selbsthypnose?
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Wie kann Selbsthypnose beim Abnehmen helfen?

Die Idee dahinter ist recht einfach. Doch bevor wir zur Tat schreiten… Zunächst sollten wir sicherstellen, dass keine Krankheit der Ursprung des Übergewichts ist. Konsultieren Sie also auf jeden Fall einen Arzt. Bevor Sie damit anfangen Ihr Gewicht zu reduzieren, stellen Sie sicher, dass Sie gesund sind. Beachten Sie an dieser Stelle bitte auch unsere Erklärung. Wenn Sie klar gestellt haben, dass Sie gesund sind, kann es losgehen.

Bewusst essen mit Selbsthypnose
Bewusst essen mit Selbsthypnose

Übergewicht ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Infolgedessen lassen sich zahlreiche Ursachen aufzählen. Zwei davon sind allerdings garantiert beteiligt. Erstens ist das Essverhalten ausschlaggebend. Das heißt es ist wichtig, was man isst. Und es ist wichtig wahrzunehmen, dass man isst. Zweitens ist ein Mangel an Bewegung ein zugrunde liegendes Problem bei Übergewicht. Auch hierbei geht es darum zu erfahren, wie man sich bewegt. Und es ist maßgebend die Bewegung bewusst zu erleben. Und Sie wollen sich bewegen. Beiden Faktoren ist eines gemeinsam. Die MotivationMotivation bezeichnet die Energie, die einen Menschen einem Verhalten oder Objekt näher bringen. Dabei b... ist entscheidend.

  1. Bewusst die vom Körper gewünschte Nahrung zu sich nehmen, die gesund erhält.

  2. Bewusst das vom Körper gewünschte Maß an Bewegung erleben, das gesund hält.

Wie funktioniert Abnehmen durch Selbsthypnose

Bei beiden Aspekten ist Hypnose hilfreich. Das hängt damit zusammen, dass sowohl das Empfinden von Hunger als auch der Drang nach Bewegung von unbewussten Teilen des Gehirns gesteuert wird. Und genau dort setzt Hypnose an. Sie arbeitet mit dem Unbewussten. Auch unsere Motivation etwas zu tun oder zu lassen läuft ebenfalls zum größten Teil ohne bewusste Lenkung ab. Unser Unterbewusstsein ist die Basis. Und damit beschäftigt sich unser Werkzeug. Wir sind auf dem richtigen Weg.

Sie entscheiden!

Wenn wir am Unbewussten ansetzen, kommen wir der Lösung einen großen Schritt näher. Wir beeinflussen uns damit selbst. Das ist eine gute und wohltuende Manipulation. Sie tun das nämlich selbst. Und Sie können es dadurch genau so gestalten, wie es für Sie angenehm ist. Es versetzt Sie in die Lage sooft zu üben, wie Sie möchten. Sie haben zu jeder Zeit die Kontrolle.

Und hierin liegt auch schon eine große Kraft beim Abnehmen durch Selbsthypnose. Viele Menschen mit Übergewicht haben schlicht die Kontrolle über ihr Essverhalten verloren. Dann begeben sie sich in die Abhängigkeit von Diätplänen oder Motivationsratgebern. Mit Selbsthypnose haben Sie von Anfang an die volle Kontrolle. Sie holen sich das gewünschte Verhalten ins Bewusstsein.

Die Kraft der Worte nutzen

In der Selbsthypnose arbeiten wir mit SuggestionenSuggestion leitet sich ab vom lateinischen Substantiv suggestio (Hinzufügung) und dem Verb suggerĕre (z... More. Das sind im Grunde genommen Selbstgespräche mit dem Unbewussten. Sie erinnern sich, genau dort wollen wir ansetzen. Bevor wir mit der tatsächlichen Selbsthypnose arbeiten, können wir allerdings auch schon etwas bewirken. Führen Sie Selbstgespräche. Reden Sie mit sich darüber, was Sie gerne hätten. Erzählen Sie sich selbst, wie Sie sich Ihre Ernährung vorstellen. Beschreiben Sie in Ihrem Selbstgespräch, wie gut Ihnen die Bewegung tut. Und beschreiben Sie es mit möglichst viel Gefühl.

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Wenn Sie sich bei einem Selbstgespräch zunächst albern vorkommen, ist das völlig normal. Mit etwas Übung legt sich das. Und zu Beginn hilft Ihnen vielleicht ein Freund oder eine Freundin. Bitten Sie den Menschen doch einfach sich zu Ihnen zu setzen. Machen Sie sich einen schönen Kaffee oder einen Tee. Ihrem Gesprächspartner machen Sie selbstverständlich ebenfalls einen Kaffee oder Tee. Anschließend erzählen Sie diesem Menschen bei einem angenehmen Heißgetränk, was wir eben genannt haben. Er braucht gar nichts zu tun außer gelegentlich „Ja“ zu sagen und mit dem Kopf zu nicken.

Wählen Sie dabei positive Worte. Bringen Sie Ihre Gefühle zum Ausdruck. Und malen Sie das gewünschte Verhalten aus. Schwelgen Sie in Ihrer Beschreibung.

Snack versus Essen
Das Großartige an diesem Vorgehen ist, dass wir von Natur aus Meister der Autosuggestion sind. Unser Hirn arbeitet von ganz alleine mit der Sprache als Mittel der Selbstmanipulation.

StudieForscher der University of Surrey haben in einer Studie nachgewiesen, dass die Worte, die wir benutzen, Einfluss auf unser Essverhalten haben. Die Psychologen unter der Leitung von Jane Ogden haben 80 Frauen ihr Lieblingsnudelgericht serviert. Daraufhin haben sie zwei Gruppen gebildet. Der einen Gruppe wurde gesagt, sie bekommen ein Essen (meal). Der anderen Gruppe wurde gesagt, sie bekommen einen Snack (snack). Zusätzlich aßen einige im Sitzen am Tisch. Andere haben im Stehen gegessen, mit Besteck aus Plastik . Alle Speisen hatten das gleiche Gewicht. Auch die Anzahl an Kalorien war gleich.

Anschließend sollten die Frauen angeben, wie viel Hunger sie noch haben. Im angrenzenden Raum gab es daraufhin allerlei Süßigkeiten und Knabberzeug. Die Teilnehmerinnen, die einen „Snack“ im Stehen gegessen hatten, verputzten 50% mehr als die anderen. Und besonders gerne machten Sie sich anschließend über die Süßigkeiten her.

In der Studie wurde eindeutig belegt, dass sowohl die Situation als auch die benutzten Worte das Essverhalten beeinflussen.

Selbsthypnose eben!
Quelle: ScienceDirect: ‘Snack’ versus ‘meal’: The impact of label and place on food intake

Je mehr Gefühl desto besser

Wo bleibt die Motivation?

Möglicherweise haben Sie sich das auch gerade gefragt. Sehr gut! Wir stecken mittendrin. Geduld ist eine starke Kraft. Und die nutzen wir. Viele Menschen scheitern bei einem neuen Vorhaben, weil sie zu früh damit beginnen. Ja, richtig. Viele Menschen beginnen zu früh, ihr Verhalten zu ändern. Das Gehirn, der unbewusste Teil, hatte noch gar keine Chance sich mit dem Thema zu beschäftigen. Daher hat es auch keinen Grund bei der Änderung mitzuarbeiten. Beim Abnehmen durch Selbsthypnose geht es genau darum. Sie möchten mit Ihrem Unbewussten zusammenarbeiten. Und das hat es nun mal nicht eilig.

Bewusst bewegen mit Selbsthypnose
Bewusst bewegen mit Selbsthypnose

Zeigen Sie sich und damit Ihrem Unbewussten, wie schön es sein kann. Es gibt einen völlig natürlichen Anreiz für uns Menschen. Und der hat eine enorme Kraft. Diese Motivationsquelle ist der Grund dafür, dass wir Geschenke einpacken. Was gibt es Schöneres als es auszupacken. Und die Kraft die uns dazu treibt ist enorm. Neugier. Die Neugier ist es, die uns Menschen vorantreibt. Machen Sie sich neugierig.

Exakt das tun Sie, wenn Sie bei Ihren Gesprächen viel Gefühl einsetzen und positive Worte benutzen. Dadurch wird Ihr Unbewusstes neugierig. Folglich möchte es diesen Zustand, das Verhalten, dass von dem es dauernd hört, erleben. Es fängt an Dinge zu ändern. Es möchte mehr erfahren. Plötzlich fallen Ihnen Artikel über Ernährung auf, NICHT über Diäten. Nein. Sie fangen an sich mit Ernährung zu beschäftigen. Und dabei entwickeln Sie Interesse. Sie entwickeln Ideen, was Ihnen dabei gut tut. Sie motivieren sich selbst.

Die Suggestionen beim Abnehmen durch Selbsthypnose

Die Gespräche mit sich selbst sind noch für etwas anderes gut. Sie entdecken dabei Wörter, Floskeln und Gefühle, die Ihnen Tipps für Ihre Suggestionen liefern. Im Grunde genommen ist es das selbe, was ein Coach in einem Gespräch vor einer Hypnose leistet. Nur das Sie es eben hier wieder selbst tun. Dadurch haben Sie die volle Kontrolle.

Die Wahl der Worte
Hier finden Sie Tipps für die zu nutzenden Worte und Ausdrücke:
Spielerisch – Gönnen – Wert sein – Genießen – Sportler sein – Bewusst – Wahrnehmen – Mein Körper – Gesund sein – Erleben – Nahrung – Essen – Kontrolle haben – Sicher sein – Veränderung

Achten Sie darauf, wie Sie von Ihrer Idee Gewicht zu verlieren reden. Welche Worte gebrauchen Sie? Welche Gefühle entstehen? Und was mögen Sie nicht? Die Worte, die Ihnen positive Gedanken und Bilder bringen, schreiben Sie auf. Machen Sie Notizen und bauen Sie daraus Ihre Suggestionen auf. Alles was Ihnen zum Thema „Abnehmen durch Selbsthypnose“ positive Gefühle beschert ist gut. Diese Dinge nutzen Sie.

Nachdem Sie Ihre Notizen gemacht haben, gehen Sie über zu Ihren Suggestionen. Bilden Sie Sätze, die Ihre positiven Gefühle anregen. Stellen Sie kurze Sätze auf. Dabei sind sechs bis zehn Worte prima. Denn dann kann unser Unbewusstes sehr gut folgen.

Einige Anregungen

Im Folgenden sind einige Sätze aufgelistet. Wenn Sie möchten, nutzen Sie diese als Anregung. Sie sollen Ihnen Ideen liefern. Ändern Sie die Vorschläge ab. Spielen Sie damit. Probieren Sie aus. Ausdrücke, die Sie selbst entwickeln sind den Vorschlägen deutlich überlegen. Sie kommen nämlich aus Ihrem Unbewussten. Falls Sie bisher so vorgegangen sind, wie wir es beschrieben haben.

  • „Ich genieße mein Essen und achte auf mich.“
  • „Ich achte bewusst auf meinen Körper.“
  • „Es ist interessant die positive Entwicklung zu erleben.“
  • „Ich nutze bewusst die Möglichkeiten mich zu bewegen.“
  • „Ich erlebe die Nahrung.“
  • „Während dem Essen nehme ich jeden Bissen wahr.“
  • „Ich gönne es mir Sportler zu sein.“
  • „Weil ich bewusst lebe genieße ich die Veränderung.“
  • „Und ich bestimme auch während dem Essen. Ich habe die Kontrolle.“
  • „Weil ich mir wichtig bin, achte ich auf mich.“

Nutzen Sie die Liste als Vorlage. Sobald Sie Ihre Suggestion gefunden haben, spielen Sie damit. Sooft Sie möchten, bauen Sie diese in Gespräche ein. Mit anderen Worten, Sie nutzen sie für Ihr „Abnehmen durch Selbsthypnose“.

Ihr Ablauf beim Abnehmen durch Selbsthypnose
Gespräche

Um Ihr Unbewusstes zu interessieren, führen Sie sooft es geht Gespräche über Ihre Idee. Dadurch wird Ihr Unbewusstes hellhörig.

Neugier wecken

Wenn Sie Interesse geweckt haben, können Sie es anschließend stillen. Während dieser Phase sammeln Sie Informationen. Übrigens führen Sie auch hier immer wieder Gespräche.

Notizen machen

Sobald Ihnen bei den Gesprächen erste Muster auffallen, notieren Sie diese. Anschließend isolieren Sie die Aussagen in denen das meiste Gefühl steckt.

Formulieren

Dann bilden Sie aus Ihren persönlichen Worten kurze Sätze. Dabei sind wieder Gefühle wichtig.

Autosuggestionen

Nachdem Sie Ihre Sätze gefunden haben, setzen Sie sie ein. Sooft Sie möchten, benutzen Sie Ihre Suggestionen auch im Alltag. Und obendrein haben Sie damit Ihre Suggestionen für die Selbsthypnose.



Inzwischen haben Sie eine gute Basis für Ihre Selbsthypnose. Alles, was Sie dafür brauchen, finden Sie auf die-selbsthypnose.de.

Wenn Sie jetzt Geschmack am Thema gefunden haben, finden Sie weitere Tipps in meinem neuen Buch „Selbsthypnose: Wohlbefinden & Selbstbewusstsein„.

 

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