Wahrheitseffekt

Der Wahrheitseffekt (Truth-Effect, Validity-Effekt) beschreibt die Tatsache, dass wir Menschen einer Aussage umso mehr Glauben schenken, je öfter wir sie präsentiert bekommen.

Lynn Hasher, David Goldstein und Thomas Toppino führten dazu 1977 erstmals eine Studie durch. Sie legten ihren Versuchspersonen 60 Aussagen vor, die diese in wahr oder falsch einstufen sollten. Dieser Ablauf wurde in zweiwöchigem Abstand noch zweimal wiederholt. Bei diesen Aussagen war jeweils die Hälfte falsch und die andere Hälfte richtig. Bei allen drei Durchläufen waren 20 Aussagen identisch (10 wahr / 10 falsch) die anderen 40 variierten.

Bei jedem Versuchsdurchgang stuften die Probanden die 60 Aussagen auf einer Skala von eins bis sieben ein. Sie hatten dabei zu beurteilen, für wie wahr sie die jeweilige Aussage halten.
Den wiederholten Aussagen wurde dabei ein statistisch verwertbarer höherer Wahrheitsgehalt zugesprochen.

Hasher, L., Goldstein, D., & Toppino, T. (1977). Frequency and the conference of referential validity. Journal of Verbal Learning & Verbal Behavior, 16(1), 107-112.

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