Häufige Fragen zur Selbsthypnose

Selbsthypnose wird immer populärer. Die Zahl der Menschen, die mehr über Selbsthypnose erfahren wollen, nimmt ständig zu. Immer mehr Menschen besuchen Seminare zu diesem Thema. Und deshalb tauchen auch immer wieder Fragen zur Selbsthypnose auf. Ist Selbsthypnose gefährlich? Das ist beispielsweise eine häufig gestellte Frage. Auch meine Seminarteilnehmer haben immer wieder Fragen zu diesem Thema. Aus diesem Grund habe ich hier die fünf häufigsten aufgelistet. Sollten auch Sie eine Frage haben, senden Sie uns eine kurze Email. Lesezeit: 2 1/2 Minuten
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Fragen zur Selbsthypnose

Was ist Selbsthypnose?

Was ist Selbsthypnose?

Hatten Sie auch schon einmal den Gedanken sich von einer unliebsamen Gewohnheit zu befreien? Vielleicht wollten Sie eine Rauchentwöhnung machen…
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Wer das Thema Selbsthypnose für sich entdeckt, hat den entscheidenden Schritt schon getan. Er hat Interesse. Es entsteht Neugier.

Daraus kann etwas sehr Positives erwachsen. Allerdings ist Neugier auch immer mit Fragen verbunden.

Wenn wir uns mit einer neuen Thematik beschäftigen, tauchen selbstverständlich auch Unsicherheiten auf. Und in unserem speziellen Fall geht es um eine Thematik, die Einfluss auf die Persönlichkeitsbildung haben kann.

Dann ist es nur natürlich, dass Fragen auftauchen. Und solche Fragen unbeantwortet oder unbeachtet zu lassen, kann den Spaß an der Hypnose vermiesen. Das wäre schade. Denn Hypnose und gerade Selbsthypnose ist ein so wertvolles und nützliches Werkzeug.

Machen wir uns daran einige Fragen zur Selbsthypnose zu beantworten, damit wir sicher mit diesem wertvollen Werkzeug arbeiten können. In diesem Beitrag klären wir deshalb folgende Punkte:

Wer kann hypnotisiert werden?
Ist Selbsthypnose gefährlich
Muss ich in eine tiefe Trance gehen, um Erfolg zu haben?
Praktiziere ich Selbsthypnose besser im Liegen oder im Sitzen
Kann man mit Selbsthypnose Ängste und Phobien überwinden?

Und los gehts…

Wer kann hypnotisiert werden?

Alle Menschen sind hypnotisierbar. Trance ist für uns Menschen ein völlig natürlicher Zustand. Wir alle sind in der Lage in diesen veränderten Zustand des Bewusstseins zu gelangen.

Die überraschende Einfachheit der Selbstmotivation
Die überraschende Einfachheit der Selbstmotivation

Schauen Sie nur einmal Kindern beim Spielen zu. Oder noch besser, sprechen Sie ein Kind an, während es intensiv spielt. Vermutlich werden Sie erst einmal keine Reaktion bekommen. Das Kind ist in leichter Trance. Während es spielt ist es voll und ganz bei dem, was es gerade tut.

Wir alle können das. Möglicherweise haben wir es nur verlernt. Als Erwachsener ist ein solcher Zustand entweder negativ bewertet oder mystifiziert. Allerdings ist Beides Unfug. Beobachten Sie Sportler, die voll aufgehen in dem was sie tun. In diesem Zusammenhang wird oft vom Flow gesprochen.

Das ist Selbsthypnose.

Ist Selbsthypnose gefährlich

Der Ausdruck Gefahr ist hier völlig fehl am Platz. Eine Selbsthypnose ist ein intensives und entspanntes Gespräch mit sich selbst. Zudem sind Ihre Suggestionen positiv formuliert.

Sie haben sich Ausdrücke und Worte ausgesucht, die Ihnen gut tun. Wie kann das gefährlich sein? Richtig! Gar nicht!

Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang.
Konfuzius (551 – 479 v. Chr.)

Gibt es eine Gefahr bei der Verwendung von Selbsthypnose?

Das ist ja eben das Schöne an der Selbsthypnose. Ihr Unterbewusstsein ist schon Ihr ganzes Leben für Sie da. Während Sie Ihren Alltag meistern, sorgt es für Atmung, Puls und Verdauung. Es sorgt dafür, dass es Ihnen gut geht. Helfen Sie ihm.

Tun Sie Ihrem Unterbewusstsein ebenfalls etwas Gutes. Bedanken Sie sich und unterstützen Sie es. Positiv!

Viele Menschen haben es zu einer wahren Meisterschaft gebracht Ihr Hirn negativ zu beeinflussen. Sie beschäftigen sich den ganzen Tag mit Krankheit, Tod und Verderben. Das ist gefährlich. Eine positive Selbsthypnose ist nützlich!

Das Schlimmste, was passieren könnte, ist, dass Sie einschlafen und gut ausgeruht aufwachen.

Muss ich in eine tiefe Trance gehen, um Erfolg zu haben?
Unterbewusst hypnotisiert

Unterbewusst hypnotisiert

Möglicherweise kommen auch in Ihrem Alltag Situationen vor, die auf einen Zustand natürlicher Trance schließen lassen…
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Ganz und gar nicht. Schon eine leichte Trance reicht aus, um Veränderungen zu erzielen. Nutzen ziehen Sie schon aus einem leichten Zustand der Trance. Worauf es viel eher ankommt ist, wie effektiv Ihre Suggestionen sind. Das heißt, es ist viel wichtiger wie Sie in Ihrer Trance arbeiten als wie tief Sie in Trance sind.

In den Zustand der Hypnose zu gelangen ist ohnehin sehr einfach. Legen Sie mehr Wert darauf effektive Formulierungen für Ihr Thema zu finden. Je genauer Ihre Suggestionen formuliert sind, umso wirkungsvoller ist Ihre Trance. Die Tiefe ist weniger wichtig.

Kann man mit Selbsthypnose Ängste und Phobien überwinden?

Das ist der Hauptzweck der Hypnose. Phobien und Gewohnheiten entstehen aus etwas, das der Verstand irgendwann in Ihrem Leben als nützlich empfunden hat. Hypnose kann helfen, diese Empfindungen durch vorteilhaftere zu ersetzen. Denn unser Hirn kann sehr schwer unterscheiden ob eine Erinnerung real ist oder nicht. Denken Sie einmal daran, wie intensiv und real Ihre Träume wirken nachdem Sie aufgewacht sind. Einen ähnlichen Effekt nutzen Sie in der Selbsthypnose.

Liegen oder Sitzen?

Wenn Ihr Hirn in der Vergangenheit etwas als nützlich empfunden hat, was heute schädlich ist (beispielsweise eine Zigarette zu rauchen), ersetzen Sie diese Einschätzung durch eine positive. So arbeitet Hypnose.

Manchmal sind mehrere Sitzungen notwendig, um eine Erinnerung mit einer neuen Einschätzung zu verbinden. Wie gut, dass Sie Selbsthypnose nutzen. Denn dieses Werkzeug können Sie nutzen sooft Sie möchten.

Praktiziere ich Selbsthypnose besser im Liegen oder im Sitzen

Die Antwort auf diese Frage ist einfach. Achtung! Das ist völlig egal. Und zudem ist es Ihnen überlassen. Machen Sie es so, wie Sie sich wohlfühlen. Denn Sie alleine entscheiden. Die Selbsthypnose beginnt nämlich schon damit, dass Sie wahrnehmen, wie Sie sich fühlen. Spüren Sie sich selbst. Und augenblicklich wissen Sie ob Sie Ihre Sitzung im Liegen, im Sitzen oder im Stehen durchführen möchten. Ja richtig, im Stehen. Denn auch das ist möglich.

Es ist Ihre Selbsthypnose. Deshalb heißt es ja SELBSThypnose. Ihr Wohlbefinden ist das Einzige, was zählt. Suchen Sie sich eine für Sie bequeme Position. Ich praktiziere die Hypnose meines Selbst auch gerne beim Spazierengehen. Auf diese Weise nutze ich nebenher einen alltägliche Trancezustand. Und die Wirkung wird noch effektiver.

Wenn auch Sie Fragen zur Selbsthypnose haben, nutzen Sie unser Kontaktformular.

Fragen zur Selbsthypnose?
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Stangl, W. (2011). Lexikon für Psychologie und Pädagogik. (Stangl, 2017): Hypnotherapie (Stangl, 2017)