Häufige Fragen zur Selbsthypnose

Selbsthypnose wird immer populärer. Die Zahl der Menschen, die mehr über Selbsthypnose erfahren wollen, nimmt ständig zu. Immer mehr Menschen besuchen Seminare zu diesem Thema. Und deshalb tauchen auch immer wieder Fragen zur Selbsthypnose auf. Ist Selbsthypnose gefährlich? Das ist beispielsweise eine häufig gestellte Frage. Auch meine Seminarteilnehmer haben immer wieder Fragen zu diesem Thema. Aus diesem Grund habe ich hier die fünf häufigsten aufgelistet. Sollten auch Sie eine Frage haben, nutzen Sie unser Kontaktformular.

Fragen zur Selbsthypnose
Wer kann hypnotisiert werden?

Alle Menschen sind hypnotisierbar. Trance ist für uns Menschen ein völlig natürlicher Zustand. Wir alle sind in der Lage in diesen veränderten Zustand des Bewusstseins zu gelangen. Schauen Sie nur einmal Kindern beim Spielen zu. Oder noch besser, sprechen Sie ein Kind an, während es intensiv spielt. Vermutlich werden Sie erst einmal keine Reaktion bekommen. Das Kind ist in leichter Trance. Während es spielt ist es voll und ganz bei dem, was es gerade tut.

Wir alle können das. Möglicherweise haben wir es nur verlernt. Als Erwachsener ist ein solcher Zustand entweder negativ bewertet oder mystifiziert. Allerdings ist Beides Unfug. Beobachten Sie Sportler, die voll aufgehen in dem was sie tun. In diesem Zusammenhang wird oft vom Flow gesprochen. Das ist Selbsthypnose.

Dieser Artikel könnte Sie auch interessieren.
Muss ich in eine tiefe Trance gehen, um Erfolg zu haben?

Ganz und gar nicht. Schon eine leichte Trance reicht aus, um Veränderungen zu erzielen. Nutzen ziehen Sie schon aus einem leichten Zustand der Trance. Worauf es viel eher ankommt ist, wie effektiv Ihre SuggestionenSuggestion leitet sich ab vom lateinischen Substantiv suggestio (Hinzufügung) und dem Verb suggerĕre (z... sind. Das heißt, es ist viel wichtiger wie Sie in Ihrer Trance arbeiten als wie tief Sie in Trance sind.

In den Zustand der Hypnose zu gelangen ist ohnehin sehr einfach. Legen Sie mehr Wert darauf effektive Formulierungen für Ihr Thema zu finden. Je genauer Ihre Suggestionen formuliert sind, umso wirkungsvoller ist Ihre Trance. Die Tiefe ist weniger wichtig.

Ist Selbsthypnose gefährlich
Gibt es eine Gefahr bei der Verwendung von Selbsthypnose?

Der Ausdruck Gefahr ist hier völlig fehl am Platz. Eine Selbsthypnose ist ein intensives und entspanntes Gespräch mit sich selbst. Zudem sind Ihre Suggestionen positiv formuliert. Sie haben sich Ausdrücke und Worte ausgesucht, die Ihnen gut tun. Wie kann das gefährlich sein? Richtig! Gar nicht!

Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang.
Konfuzius (551 – 479 v. Chr.)

Das ist ja eben das Schöne an der Selbsthypnose. Ihr Unterbewusstsein ist schon Ihr ganzes Leben für Sie da. Während Sie Ihren Alltag meistern, sorgt es für Atmung, Puls und Verdauung. Es sorgt dafür, dass es Ihnen gut geht. Helfen Sie ihm. Tun Sie Ihrem Unterbewusstsein ebenfalls etwas Gutes. Bedanken Sie sich und unterstützen Sie es. Positiv!
Viele Menschen haben es zu einer wahren Meisterschaft gebracht Ihr Hirn negativ zu beeinflussen. Sie beschäftigen sich den ganzen Tag mit Krankheit, Tod und Verderben. Das ist gefährlich. Eine positive Selbsthypnose ist nützlich!

Das Schlimmste, was passieren könnte, ist, dass Sie einschlafen und gut ausgeruht aufwachen.

Liegen oder Sitzen
Kann man mit Selbsthypnose Ängste und Phobien überwinden?

Das ist der Hauptzweck der Hypnose. Phobien und Gewohnheiten entstehen aus etwas, das der Verstand irgendwann in Ihrem Leben als nützlich empfunden hat. Hypnose kann helfen, diese Empfindungen durch vorteilhaftere zu ersetzen. Denn unser Hirn kann sehr schwer unterscheiden ob eine Erinnerung real ist oder nicht. Denken Sie einmal daran, wie intensiv und real Ihre Träume wirken nachdem Sie aufgewacht sind. Einen ähnlichen Effekt nutzen Sie in der Selbsthypnose.

Wenn Ihr Hirn in der Vergangenheit etwas als nützlich empfunden hat, was heute schädlich ist (beispielsweise eine Zigarette zu rauchen), ersetzen Sie diese Einschätzung durch eine positive. So arbeitet Hypnose.

Manchmal sind mehrere Sitzungen notwendig, um eine Erinnerung mit einer neuen Einschätzung zu verbinden. Wie gut, dass Sie Selbsthypnose nutzen. Denn dieses Werkzeug können Sie nutzen sooft Sie möchten.

Ist es besser im Sitzen oder Liegen?

Die Antwort auf diese Frage ist einfach. Achtung! Das ist völlig egal. Und zudem ist es Ihnen überlassen. Machen Sie es so, wie Sie sich wohlfühlen. Denn Sie alleine entscheiden. Die Selbsthypnose beginnt nämlich schon damit, dass Sie wahrnehmen, wie Sie sich fühlen. Spüren Sie sich selbst. Und augenblicklich wissen Sie ob Sie Ihre Sitzung im Liegen, im Sitzen oder im Stehen durchführen möchten. Ja richtig, im Stehen. Denn auch das ist möglich.

Es ist Ihre Selbsthypnose. Deshalb heißt es ja SELBSThypnose. Ihr Wohlbefinden ist das Einzige, was zählt. Suchen Sie sich eine für Sie bequeme Position. Ich praktiziere die Hypnose meines Selbst auch gerne beim Spazierengehen. Auf diese Weise nutze ich nebenher einen alltägliche Trancezustand. Und die Wirkung wird noch effektiver.

Wenn auch Sie Fragen zur Selbsthypnose haben, nutzen Sie unser Kontaktformular.

Fragen zur Selbsthypnose?
Interessantes aus dem Netz
Stangl, W. (2011). Lexikon für Psychologie und Pädagogik. (Stangl, 2017): Hypnotherapie (Stangl, 2017)

die-selbsthypnose.de als Buch


Mehr Information...