Schlafen mit Selbsthypnose

Schlafen mit Selbsthypnose – Sie liegen im Bett. Und Sie würden gerne schlafen. Dann liegen Sie wach und grübeln über Ihr Geld und dass es fehlt oder den Partner oder die Kinder oder weiß der Himmel über was. Und irgendwann grübeln Sie dann über das Einschlafen selbst. Jetzt ärgern Sie sich darüber, dass Sie nicht einschlafen können. Und dann ärgern Sie sich darüber, dass Sie sich darüber ärgern. Schließlich ärgern Sie sich und wissen selbst nicht mehr worüber. Und es ist auch langsam egal, an schlafen ist JETZT ohnehin nicht mehr zu denken. Das ist NICHT-Schlafen mit Selbsthypnose.
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Laut einer Studie der DAK von 2017 klagen 80% der deutschen Arbeitnehmer über schlechten Schlaf. Das bedeutet, dass ca. 34 Millionen Menschen in Deutschland ein Problem mit ihrem gesunden Schlaf haben.

Zählen Sie sich dazu?

Möglicherweise sind Sie da etwas voreilig. Es existieren nämlich jede Menge Mythen über unser Schlafverhalten. Und was einige Menschen für ein Schlafproblem halten ist bei näherem Hinsehen völlig normal.

Schlafen lernen

In unserer kleinen Artikelreihe über gesundes Schlafen mit Unterstützung von Selbsthypnose wollen wir uns damit beschäftigen, wie es mit Selbsthypnose möglich ist das Schlafverhalten zu beeinflussen. Zu diesem Zweck schauen wir uns auch an, was NICHT hilft. Denn einige Menschen haben es im Kultivieren ihrer Schlafprobleme zu wahrer Meisterschaft gebracht. Und dieses Thema bildet auch den Inhalt des ersten Teils dieser Reihe.

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In diesem Artikel beschäftigen wir uns damit, was Sie alles weglassen können um Ihren gesunden Schlaf zu fördern. Dabei schauen wir uns auch einige Tipps, die immer wieder gegeben werden etwas genauer an. Möglicherweise lassen sich diese relativieren und dann in einem nächsten Schritt in unsere Selbsthypnose einbauen.

Schlafen mit Selbsthypnose

Fünf Verhaltensweisen, die Sie lieber weglassen, um mit Selbsthypnose Ihren gesunden Schlaf zu fördern.

Über die Probleme von Schlafmangel nachdenken

Wenn Menschen ein Verhalten ändern möchten, beginnen sie häufig damit sich über die negativen Folgen des jetzigen Verhaltens Gedanken zu machen. Es gibt Menschen, die glauben das würde motivieren. Vielleicht tut es das auch… kurzfristig. Was es allerdings garantiert tut, es erzeugt Angst. In der Folge sie agieren verkrampft und grobschlächtig. Und genau das können wir zum Einschlafen NICHT gebrauchen. Hören Sie damit auf über die Probleme und negativen Folgen von Schlafmangel nachzudenken. Mit Angst und Stress lässt Sie Ihr Gehirn sicher NICHT einschlafen. Hätten unsere Vorfahren unter Angst geschlafen, hätten sie wohl kaum überlebt. Angst ist eine Schlafbremse.

Unbedingt Schlafen zu wollen

Dieser Gedanke kommt den Menschen oft, wenn sie nicht einschlafen können. Sie denken darüber nach, dass sie in sechs Stunden wieder aufstehen müssen und dann arbeiten müssen und fit sein müssen und wach sein müssen. Toll!
Woran haben diese Menschen jetzt die ganze Zeit gedacht?
Sie haben an Aktivität gedacht! Aufstehen, arbeiten, fit und wach sein, sind Aktivitäten. Und wenn Sie nur angestrengt genug über Aktivitäten nachdenken, wird Ihr Hirn in den Aktiv-Modus schalten. Einschlafen ist da hinderlich.

An einem Rhythmus festhalten

An sich ist die Idee gut. Um eine Verhaltensweise zu ändern, ist es hilfreich sich einen Rhythmus anzueignen, einen Anker zu setzen. Rituale geben Halt und Sicherheit… wenn man sie mit Bedacht einsetzt. Wenn das Ritual oder der Rhythmus zum Zwang wird, ist es negativ. Für viele Menschen mit Schlafproblemen kann so ein “Gesetz” eben genau dazu führen, zu Schlafproblemen. Sie setzen sich mit einem festen Schlafrhythmus zusätzlich unter Druck. Und Druck ist ein schlechter Schlafberater. Der Rhythmus darf auf keinen Fall zum Dogma werden.

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Immer nur im Bett zu schlafen

Mit diesem oft gegebenen Tipp kann es zu einem ähnlichen Effekt kommen, wie bei den vorangegangenen. Meistens machen sich die Menschen erst Gedanken über ihren Schlaf, wenn sie damit Probleme haben. Und wenn sie sich jetzt auch noch darauf versteifen NUR im Bett zu schlafen, damit sie eine Routine bekommen, geht das meist nach hinten los. Sie setzen sich damit zusätzlich unter Druck und das verhindert einen gesunden Schlaf.

Mit anderen über Schlafprobleme reden

Auch dieser Ratschlag kann nach hinten losgehen. Oft wird der Tipp gegeben mit anderen über die Probleme zu reden. Es steckt der Gedanke dahinter, dass sich die Probleme dabei relativieren, besser durchdacht werden und auflösen. Das wäre auch der Fall, wenn es richtig gemacht würde. Meistens ergehen sich die Gesprächspartner allerdings in Elend und Wehklagen. Dadurch kreisen die Gedanken nur immer weiter um Negatives. Der Fokus liegt auf dem Problem. Das schafft weitere Probleme. Und das ist sehr hinderlich beim Einschlafen.

Die Tipps zum Schlafen und was Sie weglassen können

Mit den oben genannten Tipps und Ratschlägen sollten Sie zumindest vorsichtig umgehen. Möglicherweise ist es das Beste, Sie lassen sie zunächst weg. Die Tipps sind nicht per se schlecht. Sie werden nur meist zum falschen Zeitpunkt gegeben und beachtet.

Mit diesem Thema wollen wir uns im nächsten Teil dieser Serie beschäftigen. Wir schauen uns dann an, wie und wann diese Ratschläge helfen. Und wir werden uns anschauen, was Sie sonst noch tun können, um entspannt und gesund zu schlafen.

Schlafen mit Selbsthypnose

 

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