Unterbewusst hypnotisiert

Unterbewusst hypnotisiert sein, geht das? In unserem Artikel Alltagstrance haben wir uns mit dem Phänomen der Alltags-Trance beschäftigt. Möglicherweise kommen auch in Ihrem Alltag Situationen vor, die auf einen Trancezustand schließen lassen. Vielleicht geben Sie sich auch einmal in einem „spannenden und mitreißenden“ Meeting voller „wunderschöner und informativer“ PowerPoint-Präsentationen Ihren Tagträumen hin. Sie sehen wie einfach es ist sich selbst unterbewusst zu hypnotisieren.

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Meine Erfahrungen in Unternehmen haben mich zu der Auffassung geführt, dass vermutlich die Mehrzahl der Meeting-Teilnehmer dieser Welt in sehr tiefen Trancezuständen verweilt. Während die x-te Präsentation abgespult wird fallen die Teilnehmer unterbewusst in Trance. Und wenn zum x-ten Male wiederholt wird, was schon gesagt wurde, üben sie unterbewusst Selbsthypnose. Mich beschleicht manchmal das Gefühl, der Tranceeintritt ist mit den Präsentationen geankert.

Beobachten Sie Ihre Mitmenschen und Sie werden oft Situationen erleben, in denen diese Menschen in Trance treten. Aufzugfahrten, Tagträumereien, der Redeschwall eines Vortragenden oder das intensive Ausüben einer geliebten Tätigkeit sind Beispiele für solche Momente.

Unterbewusst in Selbsthypnose

Beobachten Sie Ihre Mitmenschen. Zudem beobachten Sie sich selbst. Finden Sie heraus, was Ihre persönlichen Alltags-Trancen auslöst. Möglicherweise finden Sie Auslöser, die vorhersehbar sind. Beispielsweise ist eine Fahrt im Aufzug für unser Thema interessant. Viele Menschen treten hier spontan in eine Trance. Dadurch können sie der Enge entkommen.

Nachdem Sie solche Auslöser identifiziert haben, können Sie diese leicht für Ihre Selbsthypnose nutzen. Durch das Bewusstmachen haben Sie Zugriff auf diese Situationen. Anschließend können Sie diese alltäglichen Auszeiten mit Ihren Autosuggestionen füllen.

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Nachdem Sie die Momente für Ihre persönlichen Alltagstrancen herausgefunden haben, bereiten Sie sich darauf vor. Führen Sie ein kurzes Vorgespräch mit sich (im Geiste), zwei bis drei vorbereitende Sätze genügen. Anschließend gehen Sie Ihre SuggestionenSuggestion leitet sich ab vom lateinischen Substantiv suggestio (Hinzufügung) und dem Verb suggerĕre (z... im Kopf durch. Tun Sie das drei bis vier Mal. Und dann steigen Sie in den Aufzug oder tun, was immer Sie tun um Ihre Trance auszulösen.
Diese Methode ist enorm effektiv. Und es ist gleichzeitig ein Training für Ihre Selbsthypnosesitzungen. Sie sammeln Erfahrungen, die Ihnen in Ihren Sitzungen weiterhelfen. Ausserdem steigert die Wiederholung die Wirkung enorm.

Und hier nochmal als Vorgangsliste:

  • Beobachten Sie Ihre Mitmenschen in Bezug auf Trancezustände im Alltag.
  • Achten Sie in Ihrem Alltag auf Ihre persönlichen Tranceauslöser.
  • Identifizieren Sie tranceauslösende Situationen, die vorhersehbar sind.
  • Nutzen Sie die Zeit kurz vor der auslösenden Situation für ein kurzes vorbereitendes Selbstgespräch.
  • Bauen Sie Ihre Suggestionen in die Alltags-Trance ein.

Viel Vergnügen beim Experimentieren!

3 Gedanken zu „Unterbewusst hypnotisiert

  • Januar 28, 2018 um 9:53 pm
    Permalink

    bitte um zukünftiges infomaterial !

    mit freundlichen Grüßen mit einem Ahoi aus Kiel

    günter

  • Januar 28, 2018 um 9:55 pm
    Permalink

    Tolle webseite

    • Februar 15, 2018 um 8:14 pm
      Permalink

      Vielen Dank für die Rückmeldung,

      M. Werner

Kommentare sind geschlossen.

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