Affirmationen

Nutzen Sie Affirmationen für sich
Nutzen Sie Selbsthypnose für sich
Die Sprache erschafft unsere Wirklichkeit. Und bevor wir etwas aussprechen, haben wir es gedacht. Denn die Sprache ist das Resultat unserer Gedanken. Deshalb sind wir bestrebt das, woran wir von ganzem Herzen glauben auch zu verwirklichen. Mit Affirmationen fassen wir diese Glaubenssätze in Worte. Dadurch verbinden wir unsere Gedanken mit der Kraft der Sprache. Sie haben in Gesprächen immer wieder die Möglichkeit Ihre Suggestionen einzubauen. Und täglich mehrfach wiederholte Affirmationen helfen Ihnen sich zu entwickeln. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten.
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Weshalb sind Affirmationen so hilfreich?

Die Neurowissenschaften zeigen uns, das sich unser Gehirn ständig verändert. Durch Gedanken, Erinnerungen und neue Erfahrungen werden ständig neue Verbindungen zwischen den Gehirnzellen geschaffen. Dadurch entstehen neue Gedanken. Infolgedessen entwickelt das Gehirn auch neue Fertigkeiten.

Anders gesagt, unser Gehirn befindet sich in einem ständigen Wandel. Denn die Gedanken verändern tatsächlich die Struktur unseres Gehirns. Diesen Vorgang bezeichnet man heutzutage als Neuroplastizität.

Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser!
Émile Coué

Dieser ständige Wandel wird durch die Gedanken unterstützt. Ein Gedanke ist im Grunde genommen nichts anderes als ein oder mehrere aktive Neuronen. Und unser Hirn aktiviert automatisch Neuronen in der Nähe eines aktiven Neurons mit. Dadurch kann es sehr schnell auf Gedanken in der Nähe zugreifen.

Wenn jetzt solche gleichzeitigen Aktivierungen immer wieder stattfinden und sie anschließend auch genutzt werden, wird diese Verbindung immer stärker. Dadurch bilden sich immer dickere Leitungen. Aus einem anfänglichen Trampelpfad wird ein Feldweg, dann eine Strasse und schließlich eine Autobahn.

Diese Autobahnen prägen unsere Persönlichkeit und beeinflussen unseren Körper. Denn der Körper ist das ausführende Organ unseres Gehirns, quasi die Executive. Deshalb folgt unser Körper den Gedanken. Und starke Verbindungen von Neuronen beeinflussen unseren Körper eben auch stark.

Affirmationen helfen Ihnen dabei starke Verbindungen in Ihrem Gehirn aufzubauen. Damit erschaffen Sie die genannten Autobahnen und beeinflussen in der Folge Ihren Körper.

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Affirmationen stärken Ihr Selbst

Das Wort Affirmation kommt vom lateinischen affirmare und bedeutet ursprünglich „stabilisieren, stärken“. Und das trifft es sehr genau. Denn Affirmationen helfen dabei, unsere Gedanken zu reinigen. Dadurch unterbrechen wir die Dynamik unseres Gehirns. In der Folge wird es neu strukturiert.

Im Grunde genommen tun wir mit Affirmationen nichts anderes als immer und immer wieder einen Gedanken zu aktivieren. Dadurch wird er stärker und geht festere Verbindungen mit anderen Gedanken in der Nähe ein. Die Idee wächst.

Wir wiederholen einen Gedanken ständig. Und schließlich glauben wir uns dann selbst. Das ist die Mechanik dahinter. Denn Wiederholung schafft Wahrheit. Daran ist absolut nichts mystisches. Schauen Sie sich nur die Werbung an und Sie wissen wie mächtig die Wiederholung von Ideen ist.

Nutzen Sie diese Kraft für sich. In der Selbsthypnose sind Affirmationen ein gängiges Werkzeug. Sie unterstützen die Selbsthypnose im Alltag. Dadurch wird die Wirkung um ein Vielfaches gesteigert.

Deshalb finden Sie auf die-selbsthypnose.de an dieser Stelle immer wieder Anregungen für Ihre Affirmationen. Die Macht der Worte liegt in Ihrer Hand. Machen Sie Gebrauch davon. Übernehmen Sie Ihre Affirmationen in der alltäglichen Sprache. Damit erschaffen Sie Ihre eigenen Autobahnen für Ihre Gedanken und Ideen. Anschließend werden sie zu Selbstläufern. Ihre Gedanken arbeiten positiv für Sie.

Was sind positive Affirmationen?

Wenn es um den Aufbau der Formeln geht, heißt es immer wieder sie müssen positiv sein. Was bedeutet das?

Zunächst schauen wir uns lieber einmal an, was es nicht bedeutet. Denn eine ungeschickte Formulierung ist im besten Fall nutzlos. Allerdings kann sie im ungünstigsten Fall sogar dafür sorgen, dass genau das Gegenteil von dem eintritt, was Sie möchten.

Positiv formulieren bedeutet nämlich nicht einfach nur ein Ziel sprachlich darzustellen. Beispielsweise kann das ständige Wiederholen von „Ich bin schlank“ auch zum Zunehmen führen. Und das wird vor allem dann passieren, wenn Sie während dem Satz in den Spiegel schauen.

Dabei wird das Hirn des Sprechers möglicherweise feststellen, dass die Person im Spiegel eben nicht schlank ist. Anders ausgedrückt heißt das, der Mensch hat sich gerade selbst belogen. Vertrauen in die eigene Person bildet sich so nicht.

Eine positive Suggestion ist nicht unbedingt für Sie persönlich positiv. Dabei ist immer entscheidend, welches Gefühl bei Ihnen entsteht. Wenn Sie bei einer Affirmation schon das Gefühl haben, Sie belügen sich selbst, vergessen Sie diese Formulierung am besten gleich wieder.

Die schönste Affirmation ist nutzlos, wenn Sie sich selbst keinen Glauben schenken. Ihr Unterbewusstsein merkt sehr gut, ob Sie sich selbst für dumm verkaufen.

Indirekte Affirmationen

Allerdings gibt es eine einfache Möglichkeit an Ihrem kritischen Bewusstsein vorbeizukommen. Denn Sie können Ihrem Hirn mit einem kleinen Trick vorgaukeln, dass Ihre Suggestion gut tut. Dazu formulieren Sie indirekt.

Dieses Vorgehen ist übrigens auch in der täglichen Kommunikation hilfreich. Dabei merkt Ihr Gesprächspartner nämlich meist gar nicht, was Sie wirklich von ihm möchten. Deshalb rückt er es dann umso leichter heraus.

Wenn Sie beispielsweise möchten, dass Ihnen am Arbeitsplatz ein Kollege bei einem Excel-Problem hilft, können Sie indirekt vorgehen. Zudem können Sie ihn noch loben und schon kann er sich kaum noch wehren. Das hört sich dann nämlich alles sehr schlüssig an. Außerdem kommt die Idee Ihnen zu helfen von ihm selbst.

„Herr Meyer, Sie sind ja der absolute Excelperte und ich hab da immer voll die Probleme durchzusteigen.“

Jetzt passiert dasselbe, wie bei einem Witz. Denn der Kollege sucht unterbewusst nach der Pointe. Und bei seiner Suche fühlt er sich gut. Denn als „Excelperte“ genießt er Ihre volle Wertschätzung. Wobei das schon die erste Schlussfolgerung von ihm selbst ist. Denn direkt gesagt haben Sie das nicht. Und die zweite Schlussfolgerung wird sein, dass Sie aktuell ein Problem mit Excel haben. Daraufhin wird er eine Frage stellen.

„Na, schauen wir mal… Wo klemmt es denn?“

Damit ist allen gedient. Ihnen geht es gut denn Sie bekommen Unterstützung. Und zudem geht es dem Kollegen gut denn er bekommt Anerkennung. Wenn es allen Beteiligten gut geht, kann das nur eine gute Methode sein. Dann sollten wir sie auch für unsere Affirmationen nutzen.

Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten

 

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