Schnelle Einleitung für die Selbsthypnose

Du hast hier sicher schon mehrfach gelesen, das Selbsthypnose etwas sehr persönliches ist. Das sagt ja auch schon das „Selbst“ 😉 Deshalbe stellen wir auf dieser Website auch hin und wieder Techniken für die Erreichung Deiner Trance vor. Und genau das machen wir jetzt… Du lernst eine weitere Einleitung für die Selbsthypnose kennen.

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Einleitung für die Selbsthypnose

Die hypnotische Induktion (Einleitung) ist der Beginn der tatsächlichen Hypnose. Auf die-selbsthypnose.de empfehlen wir ja vorher noch ein Selbstgespräch, um Dich einzustimmen. Mit der Induktion leitest Du danach die Entspannung ein.

Hier kommt auch das Bild her, dass viele Menschen von der Hypnose haben. Denn in vielen Filmen wird gerne ein streng blickender Mensch mit mit einem schwingenden Pendel vorgeführt. Dieser Mensch brüllt dann noch irgendwann „Schlaf!“ und „Peng“ sind alle in Trance. ???

Auf die-selbsthypnose.de finden Sie alle Informationen, die Sie für Ihre Selbsthypnose benötigen. Darüberhinaus veröffentlichen wir regelmäßig Studien zum Thema oder Erfahrungsberichte. Und die Seite Tipps zur Selbsthypnose dient der Anregung.

Wir machen das dann doch lieber ein klein wenig anders. Obwohl die Idee hinter dem schwingenden Pendel gut ist. Es lenkt die Aufmerksamkeit des Probanden. Und das ist ein wichtiger Punkt bei der hypnotischen Trance.

Ein weiteres Beispiel für das Binden der Aufmerksamkeit ist Bewegung. Du hast bestimmt auch schon einmal Filme über rituelle Tänze bei Urvölkern gesehen. Dabei wird derselbe Effekt genutzt. Der Tanz bindet die Aufmerksamkeit. Dadurch kommen die Tänzer sehr leicht in eine Trance.

Selbsthypnose durch Aufmerksamkeit

Auch für die Technik in diesem Beitrag nutzen wir die Aufmerksamkeitsbindung für die Einleitung der Selbsthypnose. Keine Angst, wir tanzen jetzt nicht unseren Namen bis wir in Trance fallen. Es geht auch etwas weniger aufwendig.

Zunächst geht es darum die Aufmerksamkeit zu binden. Anschließend kommen wir leichter an unserem inneren Kritiker vorbei. Und dadurch können wir das Unterbewusstsein besser mit Suggestionen anregen.

Als kleinen Leitfaden für Deine Selbsthypnose kannst Du Dich an folgenden Ablauf halten.

Das Unterbewusstsein programmieren:

  • Aufmerksamkeit binden
  • Die Kritik umgehen
  • Das Unbewusste anregen

Weitere Tipps zu diesem Ablauf findest in dem Beitrag „Das Unterbewusstsein programmieren„.

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Ein schwerer Arm als Einleitung Deiner Selbsthypnose

Bei dieser Technik für die Induktion der Selbsthypnose nutzen wir einfach die Schwerkraft. Die Gesetze der Physik helfen uns dabei zur Gelassenheit zu finden. Das Schöne daran ist, wir brauchen selbst nur wenig zu tun und binden trotzdem die Aufmerksamkeit.

Die Muskulatur entspannt sich automatisch. Und dadurch kommen wir dann locker an unserem Kritiker vorbei. Durch den Ablauf glauben wir uns im Anschluss die Autosuggestionen auch eher. Die Selbsthypnose wird effektiver.

Lass uns anfangen!

Was ist Selbsthypnose?

Hatten Sie auch schon einmal den Gedanken sich von einer unliebsamen Gewohnheit zu befreien? Vielleicht wollten Sie eine Rauchentwöhnung machen, Gewicht verlieren oder etwas gegen Ihre Flugangst tun.

Was ist Selbsthypnose?

Der Anfang der Einleitung 😉

Setz Dich oder leg Dich hin. Wenn Du möchtest bleib stehen. Von mir aus kannst Du auch einen Handstand machen (allerdings müsste der dann gleich einarmig funktionieren. Was ich damit sagen möchte, es ist völlig gleichgültig, welche Körperhaltung Du einnimmst.

Es kommt lediglich darauf an, dass es Dir in diesem Moment damit gut geht. Dabei spielt es keine Rolle ob Du sitzt oder liegst. Es zählt nur eins: Du fühlst Dich wohl.

Es ist auch unnötig minutenlang nach einer entspannten Haltung zu fahnden. Manchmal rücken Klienten tatsächlich mehrere Minuten in ihrem Sessel hin und her, bis sie endlich eine zufriedenstellende Position gefunden haben. Zumindest glauben sie das. In aller Regel sitzen sie genauso da, wie vorher.

Du kannst Dich schon bei der Wahl Deiner Position entspannen. Bleib doch einfach so wie Du jetzt bist. Bleib in dieser Position. Vermutlich hast Du sie schon seit längerer Zeit inne. Dann spricht viel dafür, dass Du es gemütlich und angenehm empfunden hast. Das wird gerne vergessen.


Die Einleitung für die Selbsthypnose beginnt

In der Position, in der Du Dich wohlfühlst, hebst Du nun langsam Deinen Arm an. Lass dabei die Handfläche nach unten zeigen. Allerdings ist auch das kein Dogma. Wenn es Dir lieber ist, wenn der Handrücken nach unten zeigt, dann mach das. Experimentiere ruhig etwas.

Während Du den Arm langsam anhebst, lass die Augen geöffnet und schau Dir selbst dabei zu. Nimm mit möglichst vielen Sinnen die langsame und stetige Bewegung Deines Arms wahr. Fühle. Höre. Sehe. Binde Deine Aufmerksamkeit komplett an Deinen Arm und die langsame Bewegung.

Dein Ellbogen darf währenddessen ruhig aufliegen. Ich habe auch Klienten, die den Arm vollständig dabei anheben. Auch das bleibt Dir überlassen. Es ist Deine Einleitung für die Selbsthypnose. Gestalte sie für Dich angenehm.

Lass Deine gesamte Aufmerksamkeit auf den Arm wirken. Nehme ihn voll und ganz wahr. Dein Arm ist es, worum es geht. Schau ihn Dir genau an und fühle ihn mit allen Sinnen und hebe ihn dabei langsam an.

„Schlaf gut!“ Bei diesem Wunsch denken viele Menschen, „Schön wär’s!“ Sie wachen nachts auf. Kein Problem. Sie drehen sich um. Sie möchten weiterschlafen. Bis jetzt läuft es gut. Und dann… Ja, dann schießt Ihnen ein Gedanke in den Kopf. „Gestern Nacht bin ich auch schon wach geworden!“ Und dann folgt der nächste Gedanke. Dieser Gedanke bringt Sie darauf, dass es völlig unnormal ist nachts aufzuwachen. Daraufhin kommt Ihnen der nächste Gedanke in den Kopf. Sie kommen zu dem Schluss, dass Sie Schlafstörungen haben. – Schlaf gut mit Selbsthypnose

Dein Arm wird schwer und schwerer

Wenn Du Deinen Arm auf circa 45 Grad angehoben hast, halte ihn für kurze Zeit so. Nimm dabei Deine Muskulatur wahr. Nimm die Eindrücke auf. Während Du Deinen Arm anschaust und die Muskulatur fühlst, stell Dir vor wie er schwerer wird.

Vielleicht kannst Du Dir vorstellen, etwas liegt auf Deiner Hand. Möglicherweise gefällt Dir die Vorstellung eher, dass etwas an Deiner Hand hängt. Wie immer spielt es keine Rolle was genau Du Dir vorstellst. Es ist wichtig, dass es für Dich passt und Du Dich damit gut fühlst.

Ich mag Bücher. Deshalb stelle ich mir bei dieser Einleitung für die Selbsthypnose oft vor ein Buch würde auf meiner Hand liegen. Manchmal ist sogar ein bestimmtes Buch, das sich mit meinem gewünschten Thema für die Hypnose beschäftigt. Und manchmal ist es einfach irgendein Buch.

Nimm jetzt wahr, wie Deine Hand, Dein Arm, immer schwerer und schwerer wird. Fühle, wie Dein Arm sich von ganz alleine langsam absenkt. Schau Deinen Arm dabei an und fühle, wie die angenehme Schwere ihn voll und ganz ausfüllt. Fühle den Gegenstand auf Deiner Hand, der dabei hilft ihn abzusenken.

Die Schwere schließt Deine Augen

Während Dein Arm immer schwerer wird und sich Dein Arm jetzt langsam absenkt, füllt die Schwere auch Deine Augen aus. Fühle, wie sich dieses angenehme Gefühl der Schwere immer weiter ausbreitet, auch Deine Augen.

Lass Deine Augenlider dem Beispiel Deines Arms folgen. Dein Arm senkt sich durch das angenehme Gefühl mehr und mehr ab, sinkt tiefer und tiefer. Deine Augen werden dabei schwerer und schwerer. Die Lider sinken tiefer und tiefer.

Während Dein Arm langsam heruntersinkt und immer tiefer kommt, werden Deine Augen schwerer und schwerer. Fühle Deine Augen. Fühle, wie angenehm es ist sie zu schließen. Und gönne Dir diesen Zustand der Ruhe und Gelassenheit.

Wenn Dein Arm aufliegt und völlig gesunken ist, fühle diese angenehme Schwere und wie sie sich von alleine im ganzen Körper ausbreitet. Fühle diese Gelassenheit im Arm und wie sie sich ausbreitet. Deine Augen sind geschlossen und Du genießt Deinen hypnotischen Zustand. Du genießt Deine Trance und sinkst tiefer und tiefer.

Deine Einleitung für die Selbsthypnose

Jetzt hast Du einen guten Zustand der Gelassenheit erreicht. An dieser Stelle kannst Du mit der Vertiefung beginnen und auch schon erste Suggestionen zu Deinem Wunschthema absetzen.

Und wo wir gerade über Suggestionen reden, Du kannst während der Einleitung Deiner Selbsthypnose ebenfalls mit begleitenden Suggestionen arbeiten. Das macht den Einstieg noch effektiver und noch schneller möglich.

  • „Mein Arm senkt sich langsam und stetig.“
  • „Je tiefer mein Arm sinkt umso tiefer sinke ich in Gelassenheit und Ruhe.“
  • „Mein Arm wird schwerer und schwerer, genau wie meine Augen.“
  • „Mein Arm senkt sich spielend und dabei werden meine Augenlider schwerer und schwerer.“
  • Während mein Arm sich von alleine senkt, gelange ich immer tiefer und tiefer in diesen Zustand der Ruhe und Gelassenheit.“

Gönne Dir Deinen hypnotischen Zustand und experimentiere damit. Spiele mit Suggestionen und verschiedenen Techniken zur Einleitung Deiner Selbsthypnose. Finde Deinen persönlichen Stil.

Entdecke Deine Möglichkeiten!